Beiträge von holgicv

    So war eben in der Werkstatt, sehr kooperativ.


    Ich bringe mein Auto am 27.12. abends dort hin und stelle ihn ab. Morgens wird dann direkt beim Kaltstart die Lima gemessen und das Ergebnis der Anschlußgarantie mitgeteilt, die entscheiden dann ob sie das übernehmen obwohl die Lima noch nicht "richtig" kaputt ist.


    Ansonsten rechnet das AH mit 2.5 Stunden für den Austausch der Lima, geht noch.

    Es haben nicht alle Limas einen Freilauf, es hängt von der Größe ab. Je mehr Leistung sie bringen muss, desto größer der Rotor desto größer die Trägheit. Limas für kleine Benziner beispielsweise haben keinen Freilauf.

    Ok und wofür brauche ich das bei ner Lima? Die kann doch drehen soviel sie will und Strom produzieren??


    Der Rotor einer Lichtmaschine hat eine bestimmte Masse und damit eine Trägheit wenn er rotiert. Stell Dir zum Beispiel vor Du fährst mit einer konstanten Drehzahl und bremst plötzlich ab. Der Rotor dreht sich aber aufgrund seiner Trägheit mit der "alten" Drehzahl weiter und würde jetzt über den Keilrippenriemen gebremst werden. Das würde den Keilrippenriemen natürlich thermisch stark belasten. Also baut man einen Freilauf dazwischen, damit der Rotor aufgrund seiner Trägheit erstmal weiter mit der "alten" Drehzahl drehen kann.


    Wir haben übrigens beschlossen die Ösi-Tour mit dem AR2 zu machen, ist uns zu "heiß" mit einer potentiell defekten Lima. Mal sehen was morgen die Werkstatt meint.

    Hmm, das macht mich jetzt doppelt nachdenklich, denn wir wollten eigentlich mit dem R1 noch vier Tage nach Österreich fahren. Da nehmen wir dann doch lieber den AR2 nicht dass wir bei den Ösis stehen bleiben...

    Vielleicht ist ja nur etwas Feuchtigkeit drin und die ist dann nach einpaar Kilometern wieder raus?


    Hmm, nach nur 2-3 Stunden Standzeit? Ohne Regen (die letzten Tage war es trocken)? Und früher gab es diese Feuchtigkeit auch, ohne dass es flackerte...


    Weiß eigentlich jemand, ob es von der Lichtmaschine nochmal einen eigenen Masseanschluß gibt, oder wird der über den Motorblock hergestellt? Und gibt es einen separaten Regler? Der könnte ja auch das Problem sein.

    Ich fahre erstmal am Freitag zur Werkstatt und frage was die meinen bzw. was das kosten wird. Das Problem ist, dass es ja noch kein "wirkliches Problem" gibt, d.h. noch leuchtet keine Batteriekontrollleuchte. Deshalb wird es spannend ob die da überhaupt was auf Anschlußgarantie machen wenn nur ein Verdacht besteht.


    Auf jeden Fall ist das Phänomen aber klar nachvollziehbar, ich habe ihn vorhin ja warm gemessen, alles paletti mit 13.9 Volt und ohne Flackern. Dann 3 Stunden stehen lassen, und er flackert wieder.

    So, ich hab jetzt einfach mal zum Vergleich beim Verso gemessen und bin etwas schlauer.


    Zuerst Spannungsabfall Minuspol-Karosserie, das waren 0.015 Volt also sogar mehr als beim Corolla Verso. D.h. der Übergangswiderstand zur Karosserie ist beim R1 sogar besser.


    Dann Batterie im Leerlauf, die beim Verso hat 12.8 Volt, ist aber auch neuer. Unter Last (Xenon, Lüfter, Heckscheibenheizung) geht sie aber ebenfalls auf 11.8 Volt runter, d.h. sie verhält sich wie die Batterie im R1.


    Und dann die große Überraschung, Spannung bei laufendem Motor bei Leerlauf: Absolut stabile 13.9 Volt, Schwankung maximal 0.1 Volt.


    Zur Gegenprobe eben nochmal beim R1 gemessen, allerdings im warmen Zustand: Ebenfalls stabile 13.9 Volt, kein Flackern beim Licht. Das Problem ist also von der Temperatur abhängig, wenn das Auto warm ist, liefert die Lichtmaschine fast stabile 14 Volt, bei kaltem Motor schwankt die Spannung (und das Licht flackert entsprechend).


    Damit sieht es (leider) so aus als wäre die Lichtmaschine im R1 hinüber. Jetzt überlege ich, ob ich das noch auf die Anschlussgarantie machen lassen soll, dann würden nämlich 100% Lohn übernommen. Nachteil wäre, ich müßte das teure Toyota-Ersatzteil nehmen, davon aber nur 40% bezahlen. Da die AG noch bis Mitte Januar läuft wäre das einen Versuch wert.

    Muss ich gar nicht, ich weiß ja dass es DCC ist, und dahinter hängen glaube ich nur 3 Sachen, eins davon ist Radio. Um es genau rauszufinden muss ich ihn aber mindestens ne Woche stehen lassen, das mache ich nur zweimal im Jahr.


    Ist aber wie gesagt ein anderes Problem, das ich schon immer hatte, das Flackern hingegen ist neu. Am Wochenende werde ich die Batterie mal mit dem CTEK vollladen und sehen ob es dann auch flackert, da hab ich dann eine Indikation ob es an der Batterie liegen kann.

    Wie alt ist denn deine Batterie?


    Die Batterie ist genau drei Jahre alt. Dazu muss ich aber sagen dass ich beim R1 schon immer Probleme mit der Batterie bzw. mit der Entladung hatte. Wenn ich nicht die DCC-Sicherung ziehe, ist die Batterie nach einer Woche Standzeit leer, d.h. irgendwas "saugt" immer an der Batterie, aber ich weiß bis heute nicht, was es ist.


    Bisher war das aber kein Problem, wenn ich wußte das Auto steht länger hab ich die DCC-Sicherung gezogen, dann war die Batterie noch voll und er ist problemlos angesprungen. Und das mit dem Flackern ist neu, das hat er früher nicht gemacht.

    So ich hab mal ein bisschen gemessen. Zuerst mal den Spannungsabfall zwischen Minuspol der Batterie und Karosserie. Dazu habe ich Abblend- und Fernlicht angeschaltet und dann die Spannung zwischen Minuspol der Batterie und Karosserie gemessen. Das waren 0.0045 Volt. Nach Herrn Ohm ergibt sich R=U/I d.h. der Widerstand zu 0.00025 Ohm. D.h. Massekabel scheint in Ordnung zu sein.


    Die Batterie hat eine LL-Spannung von 12.4 Volt, unter Last (20 Ampere) fällt sie auf 11.8 Volt ab. Sieht für mich noch normal aus.


    Danach habe ich die Spannung an der Batterie bei laufendem Motor gemessen, die hat zwischen 13.8 Volt und 13 Volt geschwankt. Dabei konnte man auch das Licht heller und dunkler werden sehen, zusammen mit leichten Schwankungen der Leerlaufspannung.


    Jetzt stellt sich nur die Frage, was davon ist Ursache und was ist die Wirkung? Schwankt die LL-Drehzahl von sich aus und damit die Spannung? Oder stammen die Schwankungen von der Lichtmaschine, und die unterschiedliche Belastung lässt die LL-Drehzahl schwanken?


    Schlauer bin ich also jetzt nicht wirklich. Nach dem Massekabel werde ich auf jeden Fall mal sehen, und wenn es im Winter zu Startproblemen kommt erstmal eine neue Batterie einbauen. Falls das nix hilft wird es am Ende doch die Lima sein...

    Danke für eure Tipps, werde das in der Reihenfolge angehen. Massekabel sollte man eigentlich auch messen können, oder?


    Meine Theorie als alter Elektriker: Wenn ich einen relativ starken Verbraucher (z.B. das Licht) anschalte und zwischen Batterie-Minuspol und Karosserie eine Spannung messe, dann habe ich ein Problem mit dem Massekabel.

    Hallo zusammen,


    bei unserem R1 beobachte ich die letzten Wochen folgendes Phänomen:


    Direkt nach einem "Kaltstart" (also Auto war mehrere Stunden gestanden) flackert das Abblendlicht leicht. Es geht nicht komplett aus, sondern wird etwas dunkler und dann wieder heller. Am Anfang dachte ich, ich bilde mir das nur ein, aber gestern ist es direkt im Stand passiert, und man konnte es am Auto, das davor stand, deutlich sehen. Fährt man dann eine Weile (so ca. 5 Minuten) hört das Flackern auf und alles ist ganz normal. Dabei muss es gar nicht mal so arg kalt sein, gestern beispielsweise bin ich morgens noch ca. 80km gefahren, dann stand er für 3 Stunden, und beim folgenden Start ist es wieder aufgetreten.


    Die Lampen habe ich erst vor 4 Wochen neu reingemacht, die Stecker der Lampen habe ich schon mit WD40 "behandelt". Mein Verdacht geht eher in Richtung Lichtmaschine, oder die Masseverbindung von der Batterie zur Karosserie, hab schon öfters gelesen dass es da mit der Zeit korrosionsbedingt Probleme gibt, allerdings habe ich mir das noch nicht genau angesehen da hierzu die Batterie raus muss. Die Masseverbindung habe ich auch deshalb in Verdacht weil er gefühlt immer mehr "Mühe" beim Anspringen hat (Drehzahl des Anlassers relativ gering) obwohl die Batterie in Ordnung ist.


    Sonst noch jemand eine Idee was man checken könnte?

    Ein Verso Hybrid mit dem Hybrid-Antrieb des Rav4 wäre sofort meiner ;)


    Das wird m.E.n. sowieso mal Zeit, dass Toyota den HSD in mehr Leistungsstufen herausbringt. Der Prius+ beispielsweise ist mit dem 136PS-HSD einfach nur massiv untermotorisiert, und im Verso müsste sowas wie ein 160PS-HSD werkeln um ordentlich voranzukommen.

    Meinst Du die Markendämpfer geben sich untereinander wirklich was? Ich würde sagen wenn Du einen Monroe, Bilstein oder Sachs nimmst, bist Du auf der sicheren Seite. Von "Billigdämpfern" wie NK würde ich dann aber eher die Finger lassen.

    Was soll das mit dem Öl bringen oder woran kann ich es merken ob es was gebracht hat? Ist es einfach irgendein 2takt Öl ?


    2T-Öl reinigt Injektoren und schmiert das Einspritzsystem. Nicht irgendeins nehmen, es muss JASO-FC erfüllen. Nimm LM1052 oder Addinol MZ406.


    Zitat

    Eins kann ich noch sagen ich hab das Gefühl ob das Auto leicht nach Diesel drin riecht


    Hmm, dann ist vielleicht die Kraftstoffleitung irgendwo undicht, zieht Luft und es ruckelt deshalb?

    Seilfett ist das hier:


    http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/de_6135.html?Opendocument&land=DE


    Normalerweise ist das dazu gedacht um starke Drahtseile zu schmieren, denn dieses Fett hat zwei ausgeprägte Eigenschaften: Beim Aufbringen kriecht es sehr gut (aufgrund der verwendeten Lösungsmittel), aber wenn diese sich verflüchtigt haben, bleibt ein zähes, sehr gut haftendes Fett zurück.


    Diese Eigenschaften machen das Seilfett daher zum idealen Kandidat für die Konservierung im Fahrzeugbereich. Ich habe mit dem Zeug den kompletten Unterboden des Corolla Verso konserviert, ebenso wie Fahrwerksteile (und das unter der Batterie liegende Schaltgestänge), und jetzt eben auch die Metallteile der Hupe. Wo das Zeug drauf ist kommt kein Wasser mehr hin, das perlt dann einfach so weg. Hinzu kommt dass es weder Gummi noch Kunststoff angreift und daher auch z.B. benutzt werden kann um den Stoßdämpfer oder die Hinterachse (mit den Gummilagern) zu konservieren.


    Man muss nur aufpassen dass es nirgends hinkommt wo nicht geschmiert werden darf, so muss man beispielsweise die Bremsen penibel abdecken wenn man z.B. den Unterboden damit konserviert.

    So hab die Hupe nochmal ausgebaut und dabei Bilder gemacht. Konserviert habe ich die Bleche aber nicht mit Lack (da hätte ich alles nochmal auseinanderbauen müssen) sondern mit Seilfett. Hier noch die Bilder meiner "Konstruktion":