Toyota und Mazda bauen gemeinsames US-Werk in Alabama

Das Wichtigste in Kürze

  • Joint Venture mit Produktionskapazität von 300.000 Fahrzeugen pro Jahr
  • Gesamtinvestitionen in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar


Toyota und Mazda bauen ein gemeinsames Werk im US-Staat Alabama: Die neue Produktionsstätte entsteht in Huntsville, wo beide Unternehmen ab 2021 gemeinsam bis zu 300.000 Fahrzeuge pro Jahr fertigen können. Dies haben die japanischen Automobilhersteller jetzt gemeinsam mit dem Gouverneur Alabamas, Kay Ivey, und dem Bürgermeister der Stadt, Tommy Battle, bekanntgegeben.

Die Gesamtinvestitionen in das Joint Venture belaufen sich auf 1,6 Milliarden US-Dollar (rund 1,34 Milliarden Euro), die Mazda und Toyota zu gleichen Teilen tragen. Auch die Produktionskapazität wird auf zwei Fertigungslinien aufgeteilt, auf der jedes Unternehmen seine eigenen Fahrzeuge produziert: Mazda wird vor Ort einen neues Crossover-Modell für den nordamerikanischen Markt bauen, Toyota den Corolla. Das neue Werk befindet sich nur rund 22 Kilometer vom Toyota Werk Alabama entfernt.


„Die Partnerschaft zwischen Mazda und Toyota wird die innovative Automobilfertigung in Alabama stärken. Die Entscheidung für ein neues Werk in Huntsville ist ein Beleg für die Qualität der Arbeitskräfte in unserem Staat“, sagte Gouverneur Kay Ivey. „Wir sind stolz, dass diese Partnerschaft Alabama an die Spitze in dieser dynamischen und globalen Industrie bringt.“

„Mit dieser Ankündigung verändert sich unsere Welt über Nacht“, ergänzte Tommy Battle, Bürgermeister der Stadt Huntsville. „Mazda und Toyota, zwei der weltweit innovativsten Automobilhersteller, haben ein Unternehmen erschaffen, das in den kommenden Jahrzehnten Arbeitsplätze in Huntsville und Alabama schaffen wird. Es führt Alabama an die Spitze der Branche, wenn es darum geht, die nächste Generation von Fahrzeugen zu produzieren, die unsere Nation antreiben werden“.“


Neben den Politikern nahmen Masamichi Kogai, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) der Mazda Motor Corporation, sowie Akio Toyoda, Präsident der Toyota Motor Corporation, an der Bekanntgabe teil.